/artist statement

"Ein Steinhaufen hört auf, ein Steinhaufen zu sein, in dem Moment, in dem ein einzelner Mensch ihn betrachtet und in sich das Bild einer Kathedrale trägt."

                                                           Antoine de Saint-Exupéry

Unser Blick und damit auch die Beziehung zu einem Steinhaufen kann sich ändern, wenn wir unsere Perspektive verschieben. 

 

Dies gilt auch für alle anderen Beziehungen - zu anderen Menschen, Lebewesen, Objekten, Routinen, zu unserem Alltag, zu uns selbst. In meinen Arbeiten gehe ich diesen Aspekten der Beziehung(en), ihrer Re-Flektion und Trans-Formation nach. 

 

Dabei beschäftige ich mich zum einem mit Objekten, häufig aus Alltagsgegen-ständen und in ‚handlichen‘ Größen. Oft sind sie körperbezogen und deshalb nenne ich sie ‚ObjektKörper‘. Man kann sie sich anstecken, man kann sie einstecken oder gar verstecken, sie können im wahrsten Sinn des Wortes ‚anziehend‘ sein. Die Vielfalt der Optionen fasziniert mich. 

 

Neben ObjektKörpern mündet meine Arbeit auch in anderen Medien: Zeichnungen, Ab-Drucken, Fotos/Fotocollagen. Die Mittel, die ich nutze, hängen von den Themen ab, die mich inspirieren. Die mit den Werken verbundenen Prozesse, die sich auch in die Arbeiten ‚einschreiben‘, spielen dabei eine wichtige Rolle.